Aufnahme normaler Schießbetrieb ab 4.Juni

Liebe Schützinnen und liebe Schützen,

Ab sofort kann, unter Beachtung der Hygieneregeln, der normale Schieß- und Trainingsbetrieb wieder beginnen. Auch die Veranstaltungen sind bis Ende 2021 durchgeplant.
Der neue Veranstaltungsplan ist unter Downloads zu finden, wie gewohnt.
Auch ist der Kalender auf der Startseite aktuell.
Bitte Gastschützen per neuem Formular auf der Seite anmelden. Das Gleiche gilt für Interessenten am Schießsport.
Lediglich die Bogentruppe kann zur Zeit noch kein Probetraining anbieten.

Frohes Training für anstehende Turniere und Veranstaltungen.

Keine Entwarnung bei Verschärfung der Überprüfung waffenrechtlicher Zuverlässigkeit

Keine Entwarnung bei Verschärfung der Überprüfung waffenrechtlicher Zuverlässigkeit

Am 21. Mai 2021 schreibt der DSB über die Empfehlung des Bundesrates:”Eine “Verschlimmbesserung” ist die Forderung, dass zukünftig der Sachbearbeiter der Waffenbehörde den Antragsteller einer Waffenerlaubnis ohne Grund auffordern kann, vorstellig zu werden, um diesen in wenigen Minuten psychologisch begutachten und einschätzen zu können. Der Druck auf den Sachbearbeiter, der diese fachliche Kompetenz gar nicht haben kann, steigt immens, das subjektive Empfinden entscheidet über Ablehnung oder Zustimmung. Besonders kritisch in den Bundesratsempfehlungen ist die Empfehlung, dass die Eignung durch den Antragsteller bei Erstantragstellung und bei jeder Verlängerung durch ein amtsärztliches, ärztliches oder fach-psychologisches Zeugnis auf Kosten der betroffenen Person zu belegen ist, wodurch es zu einer zusätzlichen, nicht tragbaren finanziellen und administrativen Mehrbelastung für Sportschützinnen und Sportschützen kommen würde.Eine positive Änderung in den Bundesratsempfehlungen fällt auf: Zu den in den früheren Entwürfen neu eingeführten “Mitteilungspflichten anderer Behörden” (§ 6b) haben sich die Ausschüsse des Bundesrats der DSB-Argumentation angeschlossen, indem sie schreiben „Die vorgesehenen Änderungen sind jedoch nicht sachgerecht, sondern unpraktikabel, unverhältnismäßig und stigmatisierend.“… Weiterhin empfiehlt der Bundesrat, Formulierungen im WaffG zu ändern. Am brisantesten ist dabei der Ersatz der Formulierung von: dass „Tatsachen die Annahme rechtfertigen,“ durch: dass „tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht vorliegen,“ in Bezug auf eine unterstellte rechtsradikale Gesinnung. Demnach sollen künftig keine Fakten für eine rechtsradikale Betätigung mehr erforderlich sein, es genügt die bloße Unterstellung des Verfassungsschutzes.

wie immer ohne Gewähr

( von Jens )

Sachkunde Lehrgang

Werte Schützenfreunde,
der KSB Teltow-Fläming/Potsdam-Stadt e.V. führt einen Sachkundelehrgang durch.

11. – 13. Juni 2021
Schützenhaus der Schützengilde Luckenwalde von 1425 e.V. Potsdamer Straße 2A
14943 Luckenwalde

Hier ist die Einladung :

BMI Referentenentwurf beabsichtigt Ausweitung der Regelüberprüfung eines waffenrechtlichen Bedürfnisses

Am 22.03.2021 informierte das Bundesinnenministerium die Verbände der Waffenbesitzer, Büchsenmacher und Waffenhändler über einen Referentenentwurf und gab den Betreffenden die Möglichkeit, zum Inhalt Stellung zu nehmen. Konkret wird beabsichtigt, bei Begründung eines Bedürfnisses sowie alle 3 Jahre die Regelüberprüfung verpflichtend um eine Akten-Bestandsauskunft vom Bundespolizeipräsidium, dem Zollkriminalamt und dem Gesundheitsamt zu ergänzen.Weiterhin sollen Auskünfte von allen örtlichen Polizeidienststellen eingeholt werden, an deren Orten ein Waffenbesitzer in den vergangenen 5 Jahren gemeldet war. Sämtliche Verbände kritisierten den völlig überraschenden Vorstoß des BMI, so kurz nach dem Inkrafttreten der 3. Änderung des WaffG., weitere Verschärfungen zu beabsichtigen.Noch am 4.März dementierte das BMI bei einem Sicherheitsgespräch mit den Schießsportverbänden die Absicht, innerhalb der Legislativperiode, Anpassungen am Gesetz vornehmen zu wollen.Das BMI nannte als Anlass für den Referentenentwurf das Attentat eines psychisch kranken Sportschützen in Hanau. Vom BMI wurde der Referentenentwurf als alternativlos bezeichnet. Das soll Kritik daran abperlen lassen, wie Wasser von einer Teflonschicht.Die Verbände übten einstimmig substanziell begründete Kritik an der Vorgehensweise des BMI und lehnten die geplanten Änderungen als unbegründet und unverhältnismässig ab, nannten sogar Alternativlösungen.Die geplanten “Verbesserungen waffenrechtlicher Personenüberprüfungen” würden zu weiteren Überlastungen der betroffenen Behörden führen. Die Gesundheitsämter sind bekanntlich wegen der Corona Pandemie schon längere Zeit völlig überlastet.Schon die Umsetzung der 3. Änderung des WaffG. führte zu zahlreichen Klagen wegen Untätigkeit gegen Waffenbehörden, da es oft nicht gelang, die Regelüberprüfung innerhalb des zumutbaren Zeitraumes von einem Monat abzuschließen.Für die Beantragung eines Befürfnisses bedeutet dies erheblich längere Bearbeitungszeiten. Das Attentat von Hanau ist wegen massivem Behördenversagen nicht verhindert worden. Die Behörden hatten ausreichend Befugnisse, um Auskünfte über den Täter einzuholen, nutzten diese jedoch nicht.Schlimmer noch: Der Mann reichte eine Strafanzeige beim Generalbundesanwalt ein, welche Zweifel an seinem Geisteszustand nährte.Trotz zahlreicher Eintragungen in polizeilichen und staatsanwaltlichen Akten, sowie einer zwangsweiser Einweisung des späteren Täters in eine psychiatrische Klinik, wegen einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis in Verbindung mit Paranoia, wurden ihm zwei WBK und ein Europäischer Feuerwaffenpass ausgestellt. Der DSB argumentierte: “Wir haben kein Gesetzes-, sondern ein Vollzugsdefizit!” Die Einbindung der Gesundheitsämter in die Bedürfniserteilung, könnte im Kontext der sich weiter fortsetzenden Coronapolitik, ein ungutes Gefühl bei manchen Impfkritikern erzeugen.  Es bleibt für uns Sportschützen zu hoffen, dass der Referentenentwurf nicht wie geplant umgesetzt wird.Schon jetzt ist es wegen Coronabedingter Einschränkungen des Trainings, zu erheblichen Zeitverzögerungen bei der Begründung eines waffenrechtlichen Bedürfnisses gekommen. Die noch umfangreichere Überprüfung der Zuverlässigkeit würde den Bearbeitungszeitraum mit hoher Wahrscheinlichkeit zusätzlich verlängern.

Zusammengefassung : Jens

BUNDESTAGSWAHL 2021 – Stellungnahmen

Parteien zum Waffenrecht - Bundestagswahl21
Parteien zum Waffenrecht – Bundestagswahl21

Liebe Vereinsmitglieder!

Unser Verein ist über seine Satzung als unpolitische Vereinigung definiert und daran natürlich auch gebunden. Allerdings dürfen wir über die Vorhaben der Parteien zur Bundestagswahl informieren, die in unmittelbarer Interessenslage mit dem Schießsport oder der Rechtslage zu eingetragenen Vereinen stehen.
( Reihenfolge wurde nach Datum der Veröffentlichung gewählt. )

Die Grünen / Grundsatzprogrammentwurf.

Seite 39 im Absatz 248

“Die öffentliche Sicherheit und den Schutz vor Gewalt zu gewährleisten, gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Rechtsstaates. Jede*r hat das Recht auf ein Leben frei von Gewalt. Das Gewaltmonopol liegt beim Staat. Dies ernst zu nehmen bedeutet, ein Ende des privaten Besitzes von tödlichen Schusswaffen mit Ausnahme von Jäger*innen und Förster*innen sowie illegalen Waffenbesitz stärker zu kontrollieren und
zu ahnden”.
Stellungnahme des BDS


Freie Wähler / “Vertrauen in den Rechtsstaat wiederherstellen”
Seite 43

Sorgsamer Umgang mit Waffen. Wir setzen auf die Eigenverantwortung der Bürger*innen, die legal Waffen besitzen. Wir haben eines der strengsten Waffenrechte der Welt und halten dies für ausreichend. Weitere Verschärfungen sind unverhältnismäßig. Eine zentrale Lagerung der Waffen in Schützen- und Vereinsheimen lehnen wir ab. Es muss mehr gegen den illegalen Waffenbesitz getan werden. 



mehr sobald veröffentlicht

Problem Schießnachweiszeiten 2020/21

Waffengesetz, Änderung ,2019

Der innenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Konstantin Kuhle fragte die Bundesregierung während einer schriftlichen „Aussprache“ im Januar, welche Auswirkungen die geschlossenen Schießstände auf die Bedürfnisnachweise der Sportschützen hat, sowie welche Vorschläge die Bundesregierung für die Länder hat.

Antwort der Bundesregierung:
„Aus Sicht der Bundesregierung handelt es sich bei den zur Bekämpfung der COVID19 Pandemie erforderlichen Schließungen von Schießständen um ein Ereignis, das nicht zulasten der dort trainierenden Sportschützen gehen sollte. Daher ist nach Auffassung der Bundesregierung die Zeit der Schließung nicht in die in § 14 Absatz 3 bzw. Absatz 4 des Waffengesetzes genannten Zeiträume einzubeziehen. Im Übrigen bietet das Waffengesetz aus Sicht der Bundesregierung hinreichende Flexibilität, um einen Widerruf von Erlaubnissen aufgrund nicht erbrachter Schießnachweise zu vermeiden. § 45 Absatz 3 Satz 1 des Waffengesetzes ermöglicht es den zuständigen Waffenbehörden der Länder, im Falle eines vorübergehenden Wegfalls des Bedürfnisses vom Widerruf waffenrechtlicher Erlaubnisse abzusehen. Hiervon können die Waffenbehörden Gebrauch machen, wenn ein Sportschütze aus nachvollziehbaren Gründen zeitweise den Schießsport nicht ausüben kann (etwa wegen Krankheit, Kinderbetreuung oder Auslandsaufenthalt). Nach Auffassung der Bundesregierung bietet diese Regelung auch in der Situation der Corona-Pandemie die Möglichkeit, flexible, sach- und einzelfallgerechte Lösungen im Vollzug zu finden. Diese Regelung wird von den nach Artikel 83 des Grundgesetzes für den Vollzug des Waffengesetzes zuständigen Ländern nach Kenntnis der Bundesregierung auch in der Corona-Pandemie angewendet.“

Quelle:
Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 25. Januar 2021 eingegangenen Antworten der Bundesregierung.



Zieh ! Corona !

Wer schießt denn da bei Nacht und Wind,
und ihm auch noch ein Treffer gelingt?

Aha, ein Schütze aus unserer Gilde,
was führt der nur im Schilde?

Der Schuss trifft die Scheibe in der Mitte,
Das tut gut bei der komischen Grippe.

Corona heißt sie offenbar,
daß ist uns nach den Dauernachrichten sonnenklar.

Doch wir trotzen den vielen Hürden,
die die Maßnahmen uns aufbürden.

Mit Abstand und absolut Regelkonform,
nehmen wir das Ziel maskiert aufs Korn.

Gut das unsere Stände frisch belüftet sind,
da verschwindet Corona ganz geschwind.

Und so wollen wir in diesem Jahr mit vollem Dampf,
noch den einen oder anderen Wettkampf.

Wir warten ab und halten still,
was natürlich keiner wirklich will.

Kameradschaft  Disziplin und Tradition,
wir alle haben dieselbe Passion.

Doch eins ist sicher: Corona fällt,
doch der Bund der Gilde hält.

In diesem Sinne,
immer achte auf die Kimme.Und das Korn,
dann bist du ganz weit vorn.

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