Entwurf zur 3. Änderung des Waffengesetzes vom Bundesrat verschärft

Waffengesetz, Änderung ,2019
Waffengesetzänderung 2019 
Am 20.09.2019 überarbeitete der Bundesrat den Entwurf zur Gesetzesänderung. Alle Anträge der Ausschüsse wurden, wie zu erwarten war, in den Entwurf formuliert.
Die von den Verbänden im BMI vorgebrachten Vorschläge, zur Korrektur von Fehlern in der EU Feuerwaffen-Richtlinie, blieben unberücksichtigt.
Demzufolge bleiben Salutwaffen in privater Hand verboten. Verschlüsse, Wechselschäfte und-sets für Langwaffen werden zu wesentliche Waffenteilen und dürfen nur mit entsprechender Berechtigung erworben werden.
Zusätzlich zur Registrierungspflicht für Dekowaffen, auch Altbestände, forderte der Bundesrat die Registrierung von Armbrüsten. Die Registrierung soll analog wie kleine Waffenscheine und WBK`s bei den Waffenbehörden erfolgen und auch im Nationalen Waffenregister eingetragen werden.
Die Waffenbehörden haben also noch viel Arbeit vor sich. Anzeigebescheinigungen für alle Dekowaffen, Armbrüste und große Magazine ausstellen und dann alles zusätzlich im NWR eintragen. Außerdem wird das NWR so ausgebaut, dass Hersteller, Händler, Büchsenmacher und Behörden in Echtzeit alle Bestände zu aktualisieren haben.
Über die Forderungen der EU Feuerwaffen-Richtlinie hinausgehend, wird über alle Inhaber einer WBK, eine Regelabfrage beim Verfassungsschutz eingeholt, spätere Aktualisierungen eingeschlossen.
Vollstreckungsbeamte von Bund, Ländern und Gemeinden sowie Gerichtsvollzieher dürfen künftig im Einzelfall, begründet Auskünfte aus dem NWR anfordern.
Die Überprüfung schießsportlicher Aktivitäten wurde auch über den Zeitraum von 10 Jahren hinaus, nach Eintrag der ersten Waffe in die WBK, ausgedehnt.
Der Bundesrat fordert nach diesen 10 Jahren, nun fortlaufend den Nachweis vom Verein, über 18 Schieß-Aktivitäten innerhalb von 3 Jahren.

 

Erster Arbeitseinsatz 2019

Schießen in Brandenburg
Erster Arbeitseinsatz

Das Konzept geht auf. Unter blauem Himmel und bei bester Laune trafen wir uns heute zum ersten Arbeitseinsatz im neuen Jahr. Hierbei hatten nicht nur die Schützen Schwerstarbeit vor sich, sondern auch die Bogenschützen übten sich im Treppenbau.
Eine Vielzahl von Holzbohlen, Stahlträgern und Betonsäcken und natürlich Bratwürste mit köstlichen Beilagen mußten verbaut werden. Ab diesem Jahr wurden die Mitstreiter  bereits im Vorfeld eingeteilt und koordiniert, sodaß keine Leerzeiten oder falsche Kapazitäten für die einzelnen  Baustellen auftreten sollten. Und ? Es klappte!
25 Mann ( und natürlich Frau ! ) rackerten ab 09:00 – Toll !

Schießsport Potsdam
M. bei der Arbeit

Früher nannte man es Subbotnik, heute Arbeitseinsatz, doch Dank unsere lieben Damen ist unser Clubheim sowie die aus dem Winterschlaf erwachenden Beete und Anlage wieder fit für die neue Schützensaison und in besten Händen.

Schießsport Ausbildung Potsdam
Befestigung des neuen Weges

Dank an alle, die die Vorarbeit geleistet haben und Dank an alle, die das große Aufräumen in unserer Gilde zu einem Erfolg gemacht haben.

Euer Vorstand

 

Der Weg zur WBK, der Waffenbesitzkarte in Deutschland.

Waffenbesitzkarte 

Sportschützen können in  Deutschland bei derzuständigen Waffenbehörde eine Waffenbesitzkarte beantragen. Ähnliche Genehmigungen gibt es auch für Sammler, Jäger und Erben von Waffen. 

Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen  für den Antragerfüllt sein, die im  Waffengesetz (§4 WaffG) geregelt sind:

  • Mindestalter 18. Lebensjahr,
  • Zuverlässigkeit + persönliche Eignung (Führungszeugnis),
  • die erforderliche Sachkunde ist nachzuweisen
  • ein Bedürfnis muss nachgewiesen werden
  • Zugehörigkeit zu einem Schützenverein > 12 Monate

Der Umgang mit Waffen scheint zunächst einfach zu sein, dennoch ist eine gezielte Ausbildung notwendig um das Schießen, den Umgang, den Transport und vieles mehr zu verstehen und schließlich umsetzen zu können.Beginnen wir mit dem Alter und der Eignung. Hier ist durch das einjährige, regelmäßige Training in einer Schützengilde gewährleistet, dass der Schütze verantwortungsvoll mit einer eigenen Waffe umgehen kann und wird. 
( Eintrittsbedingung ist das polizeiliche Führungszeugnis. )
Am Ende dieser Ausbildung wird die Gilde den so genannten Bedürfnisantrag an den Schützenverband befürworten, mit dem der zukünftige WBK Besitzer in der Lage sein wird eine eigene Waffe zu erwerben. Das Bedürfnis sagt aus, dass der Schütze eine eigene Waffe zum trainieren braucht.
Für Großkaliber ist ein Mindestalter von 21 Jahren nötig und die Eignung muss zusätzlich mit einem psychologischen Gutachten nachgewiesen werden.
(Entfällt ab 25. Lebensjahr )

Ausbildung
Jugendtraining