Arbeitseinsätze in der Schützengilde

Arbeitseinsatz Schützenverein
Arbeitseinsatz Schützenverein

3. Arbeitseinsatz 2019 in unserer Schützengilde. Als Mitglied sind wir nicht nur sportlich aktiv, sondern halten unsere Anlage gut in Schuss.
( Dazu gehört die Ableitung von 10 Arbeitsstunden/Jahr, oder wahlweise eine Zahlung von 15,- pro nicht geleisteter Stunde. )
Arbeit gibt es immer genug, ob Unkraut jäten, Umbauten voranbringen, oder einfach nur Schießstände und Clubheim winterfertig zu machen.

Die Stände werden gereinigt
Die Stände werden vom Unkraut befreit

Gestern arbeiteten 14 Paar Hände bis in den Nachmittag um das Pensum zu schaffen und alle anstehenden Arbeiten abzuschließen.

Elektriker bei der Arbeit
Elektriker bei der Arbeit
Unsere Mehrzweckhalle nimmt Formen an !
Unsere Mehrzweckhalle nimmt Formen an !

Pause ! Nach  getaner Arbeit sind kühle Getränke und heiße Würstchen vom Grill gute alte Tradition, eine Zusammenkunft um das Geschaffte zu besprechen und Ideen für kommende Projekte zu sammeln.

Bis dahin “Gut Schuss!”

 

Schützenhaus Potsdam – geschichtliches zur Ravensburg

Schützenhaus Potsdam
Schützenhaus Potsdam
Es ist gar nicht so leicht, Informationen über die Ravensburg zu bekommen, da die lebenden Zeitzeugen immer weniger werden.
In der Geschichte unserer Schützengilde steht noch nicht viel über die Ravensburg geschrieben.
Unsere Gilde trägt die Ravensburg im Namen, was hat es damit auf sich?
Der althergebrachte Standort des Potsdamer Schützenhauses war auf dem Gelände des heutigen Wohnkarree zwischen Albert-Einstein-Straße, Brauhausberg, am Havelblick.
In den frühen 1920er Jahren begann in Potsdam eine rege Bautätigkeit, mehrere neue Wohngebiete wurden geplant, die Stadt expandierte, es wurden umliegende Orte eingemeindet. Das größte Projekt hieß Wald-Potsdam und sollte 29000 Menschen neuen Wohnraum schaffen. Die Planungsfläche von 360 ha erstreckte sich vom Brauhausberg aus, zu beiden Seiten der Michendorfer Chaussee bis zur Eisenbahntrasse an der Nesselgrundbrücke.
1926/27 wurde der Brauhausberg aufwendig durchbrochen und die neue Straße angelegt.
Parzellen für luxuriöse Bebauung wurden beworben, jedoch begann 1927 schon ein wirtschaftlicher Abschwung in der Weimarer Republik, welcher in die Weltwirtschaftskrise mündete.
1929 begannen die Arbeiten an der Straßenbahnlinie 5 zur Ravensburg, welche ursprünglich bis nach Caputh verlängert werden sollte. Die zweigleisige Bahntrasse wurde aus „Wohlfahrtsmitteln“ als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme finanziert.

Das alte Schützenhaus behinderte die Stadtplanung und stand einer geänderten Verkehrsführung im Weg. Es entstand ein neues Wohnkarree und eine heute nicht mehr vorhandene Häuserzeile, vom Bahnhof aus rechts neben den neuen Straßenbahngleisen  zum damaligen Schützenplatz.
Als Ausgleich für das alte Schützenhaus wurde der Gilde 1927 das Gelände Michendorfer Chaussee 8, sowie eine finanzielle Entschädigung zur Verfügung gestellt.

Am 30. Juni 1930 wurde verspätet die Straßenbahnlinie zur Ravensburg eröffnet, zu dem Zeitpunkt war das Projekt Wald-Potsdam bereits gescheitert. Am 6. Juli 1930 fand, wie wir bereits wissen, die feierliche Eröffnung der Ravensburg statt.
In der Vision des Wald-Potsdam wäre die Ravensburg mitten im Stadtgebiet gelegen gewesen, umgeben von Villen und Mietshäusern.
Das Bauvolumen der Ravensburg bestand aus einem zweigeschossigen Schießstandsgebäude, und dem gastronomischen Baukörper mit einer riesigen Festhalle und großer Terassenanlage sowie Parkplätzen. Die Projektierung übernahm der Potsdamer Architekt Heinrich Laurenz Dietz.
Der Gastronomiebereich war eindeutig überdimensioniert und die Lage war nicht annähernd so verkehrsgünstig als die des alten Schützenhauses. Daher gab es von Anfang an wirtschaftliche Schwierigkeiten, zusätzlich erschwerend kam die Verarmung der Bevölkerung während der Wirtschaftskrise hinzu. Die Insolvenz erfolgte bekanntlich 1937.
Was von der einst stolzen Ravensburg erhalten blieb, können wir am Weg zum Gildengelände betrachten.
Auf dem Gelände der Telekom ist das Schießstandsgebäude noch überwiegend original erhalten. Die Schießbahnen unserer Gilde befinden sich auf der Trasse der historischen Schießanlage. Damit können wir behaupten, der Potsdamer Schützenverein zu sein, welcher die Tradition der Ravensburg fortsetzt.
Der Baukörper der ehemaligen Gastronomie ist desolat und nur noch in Teilen vorhanden. Der Festsaal und einige weitere Gebäudeteile existieren nicht mehr.
Nach 1945 wurde das Gildengelände von der Deutschen Post und dem Nachfolger Telekom als Berufsschule  genutzt.
Teile unseres heutigen Geländes wurden von der Gesellschaft für Sport und Technik, Sektion Sportschießen genutzt.

Super Team: 2. Arbeitseinsatz in unserer Schützengilde

Schützengilde Potsdam
Arbeitseinsatz!

In den letzten Wochen haben besonders Lothar, Steffen und natürlich Jürgen auf unserem Gelände den heutigen Arbeitseinsatz vorbereitet. Somit konnte heute im SPITZENTEAM hervorragend fertiggestellt werden und unser Ausbauplan 2019 liegt somit gut in der Zeit !
Organisation ist eben alles. Danke für den tollen Einsatz.
Hier die Bilder :

Bogenschießen Potsdam
Bilder sagen mehr als Worte
Schießsport Potsdam Brandenburg
gutes Team
Bogensport Schießsport
Der Lohn ist fast fertig
Schießen Schießausbildung Brandenburg Potsdam
Mensch Uwe, Du hast Hunger !

Weiter so !
Danke !
Euer Vorstand

Vorstellung: Marakow Pistole

MakarovPM
MakarovPM

Die Pistole Makarow, пистолет Макарова  ist eine sowjetische Selbstladepistole, die bis heute produziert wird.

1945 schrieb die damalige sowjetische Regierung ein Angebot für die Produktion einer neuen Militärpistole aus. Die „Mararow“ erhielt den Zuschlag und wurde ab 1949 produziert. Bis 1991 war Makarow die Standard Pistole der Roten Armee.
Geschätzt wird sie wegen ihrer Zuverlässigkeit, Genauigkeit kann man eher nicht erwarten.
Wir hier in unserer Schützengilde haben genau diesen Eindruck, wenn auch einer unserer Schützen extrem gut auf 25m trifft.
Wie er das schafft sagt er nicht…   🙂

 

Schnupperkurse Schießen in Potsdam

Schnupperkurs Schießen Potsdam
Schnupperkurs Schießen Potsdam

Faszination Schießen.
Jeder weiß worum es da geht und die meisten Menschen sind beeindruckt von dieser Sportart, die übrigens in Nordeuropa wieder stark im „Kommen“ ist.
Ob Bogenschießen oder Kugelschuss, einmal eine echte Waffe in der Hand zu halten oder sogar unter geschulter und sicherer Anleitung damit umzugehen, ist nach unseren Umbaumaßnahmen und der Erneuerung unserer Schießanlage  wieder möglich.
Wir bieten ab sofort für Einzelpersonen und Gruppen bis maximal 10 Personen Schnupperkurse an, die ( fast ) jedem den Umgang mit Waffen näher bringen wird und ein Einblick in unsere Gilde möglich ist.

Für jeden der sich einmal an unterschiedlichen Waffen versuchen möchte, oder mit dem Gedanken spielt selbst einmal eine Waffe zu besitzen, ist bei uns genau richtig.
In den etwa 90 Minuten kann so manches erlebt, probiert und erfahren werden, kann die eigene Eignung festgestellt werden, oder Fragen geklärt werden.
Wir schießen mit Ihnen unterschiedliche Kaliber und Waffenarten auf unterschiedliche Distanzen. Zum Schnupperkurs

 

 

 

 

 

Die ältesten Schützenvereine

Leonardo da Vinci
Leonardo da Vinci

Unsere Schützengilde wurde 1465 in Potsdam gegründet und war mit kriegsbedingten Veränderungen  in der Gesellschaft und Unterbrechungen fast durchgehend aktiv. Aber damit sind wir nicht nur vom Gründungsjahr im Mittelalter, sondern auch eine mittelalte Gilde. Die Erfindung des Buchdrucks erfolgte 1450 durch Henne Gensfleisch zum Gutenberg, wie der eigentliche Name von Johann Gutenberg lautete, 15 Jahre vor „unserer“ Gründung.
Der Franziskanermönch Berthold Schwarz erfand, der Legende nach, das Schwarzpulver 1353 in Freiburg, gute Hundert Jahre zuvor.
1482 entwarf Leonardo Da Vinci die Balliste.
Italien 1487 … das Allzeit Genie befasste sich mit Unterseebooten, Flugapparaten und Helikoptern. 22 Jahre nach der Gründung unserer Gilde, unfassbar.
Als älteste Schützenbruderschaft in Deutschland gilt die
St. Johannis Toten- und Schützengilde v. 1192 e.V.
aus Oldenburg in Holstein.

Manchmal lohnt sich ein Vergleich der Geschichte.

Frühjahrsturnier der Bogenschützen 2019

Frühjahrsturnier Bogenschützen Potsdam Brandenburg
Frühjahrsturnier  der Bogenschützen 2019

Der Sonntag gehörte unseren Bogenschützen. 🤠 16 Teilnehmer waren angetreten um die anwesend, um die auf dem gesamten Gelände verteilten  14 Stationen mit verschiedenen 3D Tieren zu bewältigen. Wechselnde Ziele und unterschiedliche Entfernungen machten den Parkour  zu einer anspruchsvollen Herausforderung für jeden Schützen. Ob Langbogen, Recurve, oderHybrid, jeder Bogen ist bei diesem Turnier zugelassen. Wichtig ist die richtige Schusstechnik.  Während des Schussablaufs ist auf viele kleine Details zu achten. Hierbei ist entscheidend, dass die Kraft nicht aus den Armen oder über die Zughand kommt, sondern fast vollkommen durch die richtige Rückenspannung erzeugt wird. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Arten und Weisen einen perfekten Schuss abzuliefern, die je nach Bogenschützen variieren.

Bogenschießen Potsdam
getroffen?  🏹

Die Entwicklung von Pfeil und Bogen hat die  Menschheit enorm geprägt und weitreichend beeinflusst. Als  Waffe zur Jagd und als Kriegswaffe wurde der Bogen millionenfach erprobt und  stetig weiterentwickelt.
Und das schon seit etwa 64000 Jahren. Die ältesten Steinspitzen stammen hierbei aus Südafrika. In Europa gibt es Funde von Pfeilspitzen die etwa 20.000 Jahre alt sind. Der älteste Bogen-Fund  stammt aus einer Kiesgrube nahe Mannheims  aus der Zeit des älteren Magdaléniens, dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 15.000 Jahren.
Dieser Bogen hat eine Länge von 1,10m, ein Zuggewicht von etwa 13 kg und eine wahrscheinliche Reichweite von 80 Metern.

Bogenschießen lernen Brandenburg Potsdam
Stärkung der Schützen

Aber zurück zum Frühjahrsturnier. Um 12 :30 Uhr gab es eine Stärkung vom Grill, gefolgt von der Auswertung der ersten drei, unterteilt in Damen und Herren.

🏹 Damenwertung:  1. Edith  2. Gastschützin Birgit   3. Kerstin.

🏹 Bei den Herren:  1. Danny  2. Mike  3. Jürgen

Kaiserfrühstück der Schützengilde

Schießen lernen Potsdam Bogenschießen
Kaiserfrühstück 

Kaiserfrühstück am 18 .05 .2019 im Irish Pub „Zum Lord“ in Michendorf.
Wie schon in den vergangenen Jahren  hatte unser Schützenkaiser  Rüdiger Wolf eingeladen. Der Titel Schützenkönig stammt aus der Tradition des Bürgerschützenwesens, die wir in unserer Gilde weiter pflegen. Nachdem Rüdiger 2003, 2016 und 2018 Schützenkönig wurde, darf er sich nun Schützenkaiser schimpfen.

Bogenschießen in Potsdam – Sonntags ist Bogentag

Bogenschießen in Potsdam
Bogenschießen in Potsdam
Bogenschießen in Potsdam
Bogenschießen in Potsdam

Mit Entschlossenheit, Körperspannung und Konzentration geht es darum, die Scheibe im Visier zu haben und mit einem leisen Zischen das Ziel zu treffen.
Dies ist die besondere Kunst des traditionellen Bogenschießens, welches sonntäglich auf unserem Gelände von den Bogenschützen perfektioniert wird.
Kaum jemand kann sich der Faszination entziehen….
….außer vielleicht ein paar hartgesottene NUR-Kugel Schützen unter uns….
….mit erstem einfachem Gerät bis zum Hochleistungsbogen zu schießen.

Wer dem Bogensport zugeneigt ist, ihn ausprobieren will und bei uns schießen möchte sendet uns bitte zur Terminabsprache eine e-mail.

( Bitte Gastschützen Gebühr beachten. )

Kurz Abgehoben.

Schießen in Brandenburg
Unsere Schützengilde aus Drohnensicht

Nach vielen arbeitsintensiven Monaten ist unsere Schützengilde “fit” für die neue Saison, wenn auch noch viele Aufgaben und Baumaßnahmen auf uns warten.  Heute trainierten im Laufe des Tages fast 20 Schützen auf der 25m und der 50 m Bahn und weitere Gäste schossen sich “warm”.
Das Interesse an unserem Sport stiegt kontinuierlich, so dass wir auf der nächsten Vorstandssitzung wieder Neumitglieder aufnehmen werden.