Schießstätte der Schützengilde Ravensburg 1465

Sportschießen auf 25m und 50m Bahn
Sportschießen auf 25m und 50m Bahn

Unsere Schießstätte besteht aus zwei Teilanlagen. Einer 50m Bahn und einem 25m Schießstand. Auf beiden Ständen nutzen wir Kameras um die Ergebnisse auf der Scheibe im Stand sichtbar zu machen.
Auf der 50m Bahn schießen wir Geschosse mit einer Bewegungsenergie bis 200 Joule. Das entspricht maximal einer 11 mm French Ordnance Patrone.
Es wird von 3 Schützenpositionen geschossen.

Auf der 25m Bahn kann bis 1500 Joule mit Lang- und Kurzwaffen geschossen werden. Das würde etwa einem .45 Winchester Magnum Geschoss entsprechen.Für Vorderlader gelten sogar 3000 Joule.
Auch hier haben wir 3 Schützenbahnen.
Hier eine Übersicht einiger Geschossenergien (Eo ):

Tradition der Schützenvereine in Deutschland

Tradition der Schützenvereine in Deutschland
Tradition der Schützenvereine in Deutschland

Der heutige Schützenverein, Sportschützenverein, die Schützenbruderschaft in seiner heutigen Form entstand ab etwa 1800 n Chr.
Die frühesten  urkundliche Erwähnungen von Schützengilden stammen allerdings aus dem Jahr 1139 aus Gymnich und 1190 aus Düsseldorf.
Unsere Schützengilde Ravenburg wurde 1465 gegründet.
In diesen alten Gemeinschaften fanden auch der Wandel vom Brauchtum zur Sportart statt, indem durch das Schießen auf die konzentrische Zielscheibe geübt wurden.
Die Mitglieder bestanden  vielfach aus Kriegsveteranen, später waren es gesellschaftliche Titel, die errungen werden sollten. Es war einfach schick in einer Gilde zu sein.
Im Vormärz (1815–1848) wurden die Schützenvereine zu wesentlichen Trägern der nationaldemokratischen Opposition gegenüber der einzelstaatlichen Fürstenherrschaft.
Nach dem Ersten Weltkrieg verbreiteten sich  in Deutschland vollkommen neue Formen der Schützenvereine.  Neben den alten Gilden, die sich weiterhin der Tradition verpflichten gab es letztendlich Organisationen die Wehrverbänden ähnlich waren, eine grundlegend ander Form und Ausrichtung.

Nach der Kapitulation der Wehrmacht 1945  verboten die Alliierten die Schützenvereine  ganz. Erst mit der Gründung der Bundesrepublik 1949 wurden sie wieder zugelassen. In der DDR blieben sie weiterhin untersagt. Der Schießsport wurde in den staatlichen Sportorganisationen DTSB und GST betrieben.

Nach 1990 erfolgten in den neuen Bundesländern Wieder- und Neugründungen allerorts.
Durch die 1968 “Bewegung” gerieten die Schützenvereine stark unter Druck und verloren an Mitgliedern, besonders in den “Altländern”. Bis vor einigen Jahren ging der Trend  in  Richtung reiner Sportvereine, so organisierte sich der  Deutsche Schützenbund  in den entsprechenden internationalen Dachverbänden bis hin zu den Olympischen Spielen.

Im Dezember 2015 verkündete die Kultusministerkonferenz, dass das Schützenwesen als Kulturformen in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wird. Das Interesse an Traditionsvereinen steigt  seither wieder deutlich an.

Siehe auch:
 Chronik der Gilde Ravensburg1465

Veranstaltungen unserer Schützengilde 

Deutscher Schützentag 2019 in Wernigerode

Quellen : eigene / Wikipedia.de

50m Bahn wieder wie neu

50m Bahn Schützengilde Potsdam
50m Bahn Schützengilde Potsdam

Nach einer intensiven Verjüngungskur kann unsere 50 Bahn wieder genutzt werden. Letzte Baureste wurden per Container abgefahren.
Auf unseren 50 m Schießbahnen wird das Schießen mit Kleinkalibergewehren  und Luftdruckwaffen durchgeführt.  Auch hierbei gibt es die Einzel- und Mannschaftswertung. Ausserdem kann die Disziplin 3-Stellungs-Wettkampf, bei der stehend / knieend / liegend (oder sitzend) geschossen wird, geschossen werden.

Disziplinen:

  •  KK-Gewehr 50m
  • KK 50 Meter Auflage
  •  KK- Dreistellung und weitere.