Weimar 2024: Sharps 150Jahre

Endlich war es wieder so weit eine kleine Reise nach Weimar zu unternehmen. Die Freunde der Gilde und wir freuten uns schon sehr auf eine tolle Zeit. Als Höhepunkt für das Wochenende war das Scheibenschießen angesagt. Zuerst waren wir die Potsdamer dran auf die Sharpscheibe zu schießen mit cal. 45-120 . Es hat ordentlich gekracht. Die Scheibe hat Schalli gewonnen. Danach war die Scheibe für die Allgemeinheit dran. Insgesamt Elf Schützen aus beiden Vereinen nahmen daran Teil. Gewonnen hat die Scheibe der Tino von uns. Am Abend gab es dann noch leckeres vom Grill und der Tag ging entspannt zu Ende. Alle freuen sich schon auf das nächste Mal.

Schalli

Vorstandswahlen 2024

Wahlvorbereitung.

Liebe Mitglieder, der Vorstand bereitet in den Sommermonaten die Wahl des neuen Vorstands im Herbst2024 vor. Diesmal wieder in Präsenz auf unserer Jahresmitgliederversammlung.
Jedes Mitglied kann sich selbstverständlich auf jede Position jederzeit wählen lassen. 
Damit alles gut vorbereitet werden kann, bitte wir Euch uns bis 30.4.24 Eure Bereitschaft zur Kandidatur mit Angabe der Funktion schriftlich anzuzeigen. Wir publizieren im späteren Verlauf dann die Wahllisten zur Orientierung. Selbstverständlich kann auch während der eigentlichen Wahl jeder kandidieren. Vorteilhaft wäre dennoch eine gewisse „Anmeldung“ um die Kandidaten in ihre zukünftig angestrebte Aufgabe einzuarbeiten.

Der jetzige Vorstand :

Geschäftsführender Vorstand:
Erster Vorsitzender …………z.Zt. Steffen ….scheidet aus

1ter Stellvertreter ………… z.Zt.Uwe….kandidiert

Schatzmeister ………… z.Zt. Lothar… scheidet aus

Erweiterter Vorstand

Public Relations …………z.Zt. Peter ….kandidiert
Leiter Ausbildung + Jugendausbilder ………..z.Zt. Jochen….kandidiert
Facility Management …………z.Zt. Thomas….kandidiert

Oberschützenmeister …………z.Zt. Jürgen….kandidiert
Schriftführer………… z.Zt.  Henrico…………kandidiert

Leiter Bogen………….z.Zt. Mike….scheidet aus

Mit kameradschaftlichem Gruß, Euer Vorstand

Umbau der 50Meter Bahn

Am 16.3.24 war es soweit. Um pünktlich 9.30 Uhr wurden die altgedienten Kugelfänge auf der 50 m Bahn abgerissen und durch neue ersetzt.

Das ging schneller, als geplant nach dem Motto, „viele Hände machen der Arbeit schnell ein Ende“.

Uwe hatte sich im Vorfeld genau mit Plan und Skizze mit beschäftigt und es wurde schon fleißig der Holzunterbau für die neuen vier Haack Kugelfänge gefertigt.

Gut war auch, dass der Betonunterbau wieder genutzt werden konnte.

Arnd, Steffen, Peter, Jens und Henrico haben nach dem Abbau der alten Teile diese vorgefertigte Holzkonstruktion mit verstellbaren Füssen versehen, aufgebaut, ausnivelliert. Dann die vier neuen Kugelfänge draufgestellt, miteinander fest verschraubt und gegen seitliche Verschiebung gesichert. Am Schluß folgte die Verblendung.

Trotz miesen Wetter sind wir soweit fertig geworden. Die weiteren Feinarbeiten folgen in den nächsten Wochen. Am 11.4.24 ist die Standabnahme der neuen,Anlage, aber auch der 25 m Bahn durch den Sachverständigen des Brandenburger Schützenbundes und der Waffenbehörde der Polizei Brandenburg statt.

Wir sind sicher, bis dahin mit allen Vorbereitungen fertig zu werden und danken allen freiwilligen Helfern für die tatkräftige Unterstützung.

Nicht unerwähnt bleiben soll die Arbeit heute von allen anderen Freiwilligen, ob Kerstin, Thomas oder Schalli, um nur einige zu nennen.

PS: die 50 m Bahn bleibt daher bis zum 11.4.24 geschlossen.

von Peter

Mitführungspflicht der WBK

Unter den Sportschützen kursieren zu dem Thema unterschiedliche Auffassungen, das Waffengesetz lässt jedoch keinen Raum für Interpretationen.
Im WaffG ist die Mitführungspflicht der betreffenden WBK beim Transport von Waffen festgeschrieben, mögliche Ausnahmen sind nicht erwähnt.
Die einzige Konstellation, bei der ein Transport einer Waffe ohne WBK rechtskonform wäre, wäre in dem Zeitraum nach Erwerb einer Waffe auf Sportschützen-WBK, innerhalb der Frist zur Meldung des Erwerbs bei der Behörde.
Soweit ist das allgemein bekannt. Bei der Formulierung des Gesetzestextes gingen die Verfasser davon aus, dass die WBK immer im Besitz des Inhabers ist und
die Waffenbehörden Eintragungen sofort vornehmen werden.
Die Realität sieht heute in vielen Fällen anders aus, nicht selten liegt eine WBK über Wochen oder Monate für Eintragungen bei der Behörde.
Während dieser Zeit möchten viele Schützen nicht auf Training oder Wettkämpfe verzichten. Was tun?
Gerät man beim Waffentransport in eine Polizeikontrolle und kann keine WBK vorzeigen, besteht die Gefahr einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige, welche letztendlich die waffenrechtliche Zuverlässigkeit in Frage stellen kann. 
Verstöße gegen waffenrechtliche Vorschriften bearbeitet ausschließlich die zuständige Waffenbehörde. Deshalb wäre es einen Versuch wert, vor der Antragstellung einer WBK Aktualisierung mit dem Sachbearbeiter zu klären, ob ihr eine Bescheinigung bekommt, welche den befristeten Transport eurer Waffe(n) ohne WBK zulässt.
Auf mündliche Zusagen sollte man sich hierbei nicht verlassen. Natürlich kann kein Sachbearbeiter das WaffG außer Kraft setzen, jedoch wäre eine Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens gegen euch in dem Falle kaum zu erwarten. 
Am einfachsten umgeht man das Problem, indem wenn möglich, ein vor Ort Termin in der Waffenbehörde vereinbart wird. 
Eine andere, wenn auch kostenintensive Möglichkeit wäre, vorausschauend für jede einzelne Waffe eine einzelne WBK zu beantragen. Die Behörde muss dem Antrag folgen.
Immer wieder hört man die landläufige Meinung, das Mitführen des Stammdatenblatts oder einer Fotokopie der WBK genügt der gesetzlichen Vorschrift. Dem ist nicht so!
In diesem Fall wärt ihr dem Wohlwollen des kontrollierenden Polizeibeamten ausgeliefert. Bekanntlich kann kein Polizist sämtliche Gesetze in allen Einzelheiten kennen.
Doch darauf sollte man sich nicht verlassen.
Eine umständliche aber legale Möglichkeit ist weiterhin das befristete Überlassen von Waffen auf Leihschein. Wenn ein anderer Waffenbesitzer sich bereit erklärt, eure Waffe
für euch zum Schießstand zu transportieren und wieder zurück, so ist das zulässig.
Wie ihr seht, ist es manchmal nicht einfach, beim Umgang mit Waffen den gesetzlichen Vorschriften zu genügen, um das Hobby unbeschwert auszuüben.
Überlegt euch, wie ihr dafür sorgen könnt, Probleme zu vermeiden.

Jens B.

Erster Vereinsmeisterschaftswettkampf 2024

Und gleich der Blick aufs Treppchen.
Sieger Henrico gefolgt von Jens und Wolfgang. Diesmal zog es sich doch ganz nett in die Länge, bis alle Schützen die Disziplinen erledigt hatten.
Da bekam die eine oder andere Standaufsicht schon mal kalte Füße. Natürlich meine ich die niedrigen Temperaturen auf den Ständen und nicht die dienstliche Standhaftigkeit, versteht sich. 🤭
Schießen macht bekanntlich Hunger, aber dafür ist in der Kombüse stets gesorgt.
Allen Teilnehmern ein „weiter so“ und den Siegern einen großen Glückwunsch.

Am kommenden Wochenende findet dann der erste Arbeitseinsatz 2024 statt. Ab 09:00 darf geschuftet werden.

Bis dahin !!

Sachkunde Termine Herbst24

Liebe Freunde,
Allen Teilnehmern viel Erfolg bei der anstehenden Sachkunde Prüfung.

Der nächste Lehrgang im Mai ist bereits voll, aber hier schon mal der Herbsttermin.

25.10.24 bis 27.10.24

Bitte frühzeitig anmelden.
Absagen werden nur bis 14 Tage vor der Veranstaltung akzeptiert, danach ist der Lehrgang kostenpflichtig.

Aufsehenerregendes Gerichtsurteil zu Aufbewahrungskontrollen

Wenn die Waffenbehörde bzw. die Polizei an der Wohnungstür klingeln, um eine Aufbewahrungskontrolle der Waffen gem.§ 36 Abs.3 WaffG durchzuführen, sollte man die Tür nur öffnen, wenn alle Waffen vorschriftsgemäß im Waffenschrank aufbewahrt sind!
Anderenfalls kann es Euch unter Umständen wie dem Kläger ergehen, dem sämtliche WBKs und sprengstoffrechtliche Erlaubnisse entzogen worden sind, eine Revision gegen das Urteil wurde abgewiesen.
Ein Sportschütze, welcher sich allein in seinem Eigenheim aufhielt, öffnete den Beamten die Wohnungstür und beging den Fehler, nicht daraufhin zu weisen, dass eine Aufbewahrungskontrolle gerade nicht möglich sei.
Im Keller des Eigenheimes fanden die Beamten einen Großkaliber Revolver in einem unverschlossenen Transportkoffer sowie eine Perkussionsrevolver .44 in einer Holzkiste, welche mit einem Vorhängeschloss gesichert war.
Der Sportschütze gab vor Gericht an, er habe den Perkussionsrevolver .44 wegen einer Verwechselung versehentlich in die Kiste eingeschlossen und war im Begriff den anderen Revolver zu reinigen, da er diesen am Vortag bei einem Wettkampf eingesetzt hatte.
Das Gericht folgte seiner Argumentation nicht. Während der Kontrolle war kein Reinigungsvorgang erkennbar und die kontrollierenden Beamten sind auch nicht über die Absicht der Waffenreinigung informiert gewesen. Bei Unterbrechung des Reinigungsvorgangs muss die Waffe vorschriftsgemäß verwahrt werden.
Als Urteilsbegründung diente der Umstand, dass der Sportschütze während er den Beamten die Tür öffnete, nicht mehr die tatsächliche Gewalt über den Revolver ausübte, 
der sich im Keller, außerhalb des Waffenschrankes befand.
Die gesamte Urteilsbegründung kann unter dem Aktenzeichen des Verwaltungsgerichts Ansbach, AN 16 S 23.1917, nachgelesen werden.

Gruß

Jens