Neuerungen Waffenrecht 2019

Im Oktober wurde der Entwurf des neuen Waffengesetzes vorgestellt. Eigentlich sollte es zum 1. Januar 2019 in Kraft treten, aber einige Neuerungen sind bislang noch nicht final beschlossen worden.
Im Großen und Ganzen wird es bürokratische Erleichterungen für die Feldjäger der Bundeswehr, für Justizwachebeamte und für Jäger geben, die jetzt auch in der Freizeit Waffen führen dürfen.

Für Asylwerber tritt ein absolutes Waffenverbot in Kraft.
Überlassungen von Waffen durch Händler oder Schützen werden erschwert .
Das Tragen von Kampfmessern steht unter Strafe.
( Bis zu einer Woche Haft.)

Aber auch Magazine mit hoher Schuss Kapazität werden verboten. Kurzwaffen dürfen höchstens noch 20 Schuss im Magazin haben, halbautomatische Langwaffen maximal 10 Schuss.

Der Weg zur WBK, der Waffenbesitzkarte in Deutschland.

Waffenbesitzkarte 

Sportschützen können in  Deutschland bei derzuständigen Waffenbehörde eine Waffenbesitzkarte beantragen. Ähnliche Genehmigungen gibt es auch für Sammler, Jäger und Erben von Waffen. 

Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen  für den Antragerfüllt sein, die im  Waffengesetz (§4 WaffG) geregelt sind:

  • Mindestalter 18. Lebensjahr,
  • Zuverlässigkeit + persönliche Eignung (Führungszeugnis),
  • die erforderliche Sachkunde ist nachzuweisen
  • ein Bedürfnis muss nachgewiesen werden
  • Zugehörigkeit zu einem Schützenverein > 12 Monate

Der Umgang mit Waffen scheint zunächst einfach zu sein, dennoch ist eine gezielte Ausbildung notwendig um das Schießen, den Umgang, den Transport und vieles mehr zu verstehen und schließlich umsetzen zu können.Beginnen wir mit dem Alter und der Eignung. Hier ist durch das einjährige, regelmäßige Training in einer Schützengilde gewährleistet, dass der Schütze verantwortungsvoll mit einer eigenen Waffe umgehen kann und wird. 
( Eintrittsbedingung ist das polizeiliche Führungszeugnis. )
Am Ende dieser Ausbildung wird die Gilde den so genannten Bedürfnisantrag an den Schützenverband befürworten, mit dem der zukünftige WBK Besitzer in der Lage sein wird eine eigene Waffe zu erwerben. Das Bedürfnis sagt aus, dass der Schütze eine eigene Waffe zum trainieren braucht.
Für Großkaliber ist ein Mindestalter von 21 Jahren nötig und die Eignung muss zusätzlich mit einem psychologischen Gutachten nachgewiesen werden.
(Entfällt ab 25. Lebensjahr )

Ausbildung
Jugendtraining

Gänseschießen im Dezember

Gänseschießen in Potsdam
Gänseschießen in Potsdam

Das Gänseschießen findet als letztes Schießen im Jahr  statt. Am  15. Dezember um 14:00 ist es wieder soweit. Aus diesem Grund ist unseren Schützenbrüdern dieses Bruderschießen auch unter dem Namen Martinischießen geläufig.  Zur Erklärung sei erwähnt, dass bei diesem Schießen von uns keinesfalls auf Gänse geschossen wird, sondern auf eigens für diesen Zweck erstellte Schießscheiben. Auch geläufig ist das Gänseschießen unter dem Namen Martinischießen.