Letzte Vorstandssitzung 2019 mit Ehrenrat

Bogeschschießen lernen Potsdam
Die Helden bei der Arbeit

Heute war die letzte Vorstandssitzung im beisein des Ehrenrats in unserem Clubhaus.
Das Jahr 2019 konnte insgesamt recht erfolgreich abgeschlossen werde, Aufgaben konnten erledigt und sportliche Ziele erreicht werden.
Die Gilde steht finanziell gut da und die Umbaumaßnahmen liegen im Plan.
 Vorausblickend sprachen wir über das 30. Wiedergründungsjahr 2020, was sich in unserem neuen Veranstaltungsplan 2020 ( Downloads) niederschlagen wird und besonderer Traditionspflege bedarf.
Unsere Internetseite ist mittlerweile ein derartiger Interessentenmagnet, dass eine besondere Diskussion heute der jetzigen und zukünftigen Mitglieder-Situation galt.
Ein zwischenzeitlich erwogenes Konzept für eine „Laufender Keiler“ Anlage, die auf der letzten Mitgliederversammlung für fruchtbare Diskussionen sorgte, wurde heute zu den Akten gelegt. Peter hatte hierzu fast 1 Jahr lang viel Recherche geleistet und eine Machbarkeitsstudie ausgearbeitet. Wir haben uns nun gegen die Anlage entschieden, da das Trainingsinteresse der Mitglieder vor Interessen von Fremdkunden stehen soll.

Stattdessen planen wir eine Erweiterung des dynamischen, schiesssportlichen Angebotes für unsere Mitglieder. Hierzu könnte u.a. die Nutzung der Mehrdistanzschiessmoeglichkeit der 25 m Bahn gehören. Weiter steht eine Machbarkeitprüfung für eine Klappscheibenanlage und/oder IPSC Parcours auf dem Programm für 2020.

Auch wurde heute eine Deckelung der Mitgliedszahl angeregt und beschlossen. Ab sofort führt Jochen eine Warteliste für Interessenten.

Nach der Sitzung wartete eine Supergans auf uns, geschossen  im Wettkampf :
„Truthahn Schießen auf Truthahn Silhouette 25m Kurzwaffe“ 
in Wannsee von Tino und Jürgen. Danke an die beiden. Da ist es auch klar, dass Tino am meisten essen durfte. 🙄🤭🤫 ( Foto )

Danke an alle für die geleistete Arbeit, die Schießleistung und besonders an Bernd für den Küchendienst!

Allen Schützen eine schöne und gesegnete Weihnachtszeit. Trotz neuem Waffengesetz und politischen Unverständlichkeiten werden wir unser Jubiläumsjahr 2020 mit Bravur meistern.

Euer Vorstand

3. Änderung zum Waffengesetz

Beschluß des Bundestages über die 3. Änderung zum Waffengesetz vom 13.12.2019

„Insgesamt können wir zufrieden sein, auch wenn es einige Verschärfungen und Restriktionen gibt, die zulasten unserer Mitglieder gehen. 
Vor allem mit der Entscheidung zum Bedürfnis und zu den Schießstandsachverständigen sind wir jedoch zufrieden“, urteilte DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels.
Das sehen allerdings nicht alle Verbände so. Erst am Dienstag, dem 10.12.19 hat die Koalition ihren Änderungsantrag 19/15875 dem Bundestag, also der Opposition, mitgeteilt, jedoch nicht veröffentlicht. Den Verbänden blieb keine Möglichkeit mehr darauf zu reagieren, sie waren – gelinde gesagt schockiert, bis auf den DSB und BSSB.

Nun zu den Einzelheiten:

Das Fortbestehen des Bedürfnisses muss künftig nach 5 Jahren und nach 10 Jahren von den Behörden überprüft werden.
Für das 4. und 5. sowie für das 9. und 10. Jahr muss eine Bescheinigung des Vereins vorgelegt werden, welche schießsportliche Aktivitäten 1 x je Quartal oder alternativ
6 x pro Jahr bestätigt, für Kurzwaffe als auch für Langwaffe. 
Bis Ende 2025 sollen an Stelle der Vereine, die Verbände in die Lage versetzt sein, den Nachweis zu bescheinigen.
Nach den 10 Jahren genügt die Vereinsmitgliedschaft als Nachweis.

Auf der gelben WBK werden künftig generell nur 10 Waffen genehmigt, weitere Eintragungen auf grüner WBK gegen Bedürfnisnachweis.

In begründeten Einzelfällen können die Waffenbehörden das persönliche Erscheinen des Antragstellers, wegen der Eintragung einer Waffe verlangen.

Die Regelabfrage beim Verfassungsschutz wird vor der Erteilung einer waffenrechtlichen bzw. sprengstoffrechtlichen Erlaubnis, sowie alle 3 Jahre danach, für die Waffenbehörden verpflichtend.

Künftig muss die Überprüfung der Schießstätten nicht mehr zwingend durch amtlich vereidigte Sachverständige oder Prüfer erfolgen.
Die Bundesländer können eigene Regelungen treffen und somit einfacher Sachverständige finden, welche sich mit den speziellen Erfordernissen der verschiedenen Arten an vorhandenen Schießstätten besser auskennen.

Magazine für Langwaffen mit einer Kapazität über 10 Patronen bleiben künftig IPSC Schützen vorbehalten, welche nachweislich an internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Entsprechende Magazine werden für alle anderen zu verbotenen Gegenständen.
Vor dem 13.06.2017 erworbene Magazine sollten mit Kaufbeleg als Altbestand erlaubt sein. 
Ob dieses Rückwirkungsverbot gilt, bleibt abzuwarten.

Die Überraschung ist die künftige Befugnis für die Bundesländer, willkürlich Waffenverbotszonen an öffentlichen Orten und Bildungseinrichtungen einzurichten. Das bedeutet an diesen Orten ein Verbot, Messer mit feststehenden Klingen sowie einer Klingenlänge über 4 cm zu führen. Der Transport soll erlaubt bleiben. 
Personen mit berechtigtem Interesse, wie z.B. Handwerker und Inhaber einer waffenrechtlichen Erlaubnis sind ausgenommen.

Den Beschluss dieser Gesetzesänderung haben Union und SPD allein zu verantworten. Grüne und Linke haben sich der Stimmabgabe enthalten, AFD und FDP haben dagegen gestimmt.
Das Inkrafttreten der Gesetzesänderung ist im kommenden Frühjahr zu erwarten.

Text : Jens

16. Potsdamer Gänseschießen

wummmmmmmmm
1. Mike, 2. Per, 3. Hilger

14:00. In Potsdam ist es regnerisch bei Temperaturen um 2°C. Was gibt es da besseres als ein ordentliches Gänseschießen. 16 Mann und eine Dame wetteifern um die „zielnahesten“ Einschüsse. 
Gleich beim ersten Schuss aus der Donnerbüchse steht der Sieger praktisch fest. Mike trifft ins Schwarze.
Aber es bleibt natürlich spannend, denn Bernd, Hilger und Per liegen ebenfalls dicht.
Schließlich ist Per unser zweiter Sieger;
 … und nach einem dramatischen Stechen belegt Hilger den dritten Platz.
Vierter:  Bernd. 

Allen Siegern eine herzliche Gratulation, allen Schützen einen schönen 3 Advent.